RETTUNGSWESEN UND MEDIZINISCHE EINRICHTUNGEN

Rettungsdienst Notfallambulanz Notärztlicher Dienst Arztpraxen
 
Was können wir für Sie tun?

  • Durchführung von Inhouse-Schulungen in folgenden Bereichen
     
    • Psychologie
      • Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter bzgl. potenzieller Gefahren durch Patienten, Angehörige und Dritte
      • Verbale & nonverbale Kommunikation
      • Kommunikationsmodelle (z.B. nach Schulz von Thun, Birkenbihl, ...)
      • Deeskalation mittels Kommunikation
      • Emotionen (z.B. Erkennen von versteckten Emotionen mittels Mikroexpressionen)
      • Lesen von Körpersprache und Mimik
      • Beeinflussen des Gegenübers mittels Körpersprache und Mimik
      • Ursachen von und Umgang mit Aggression des Gegenübers
      • Veränderungen des eigenen Verhaltens unter Stress

    • Technik
      • Einfache Abwehrtechniken bei körperlichen Angriffen (Eigenschutz)
      • Techniken zur Nothilfe (bei Angriffen auf Kollegen)
      • Überprüfung des Erlernten mittels nachgestellter realistischer Szenarien
      • Einsatz von Hilfsmitteln im Bereich Notwehr
        (Alltagsgegenstände, aber auch speziell entwickelte Hilfsmittel wie z.B. Schrill-Alarme)

    • Taktik
      • Sicheres Betreten (und ggf. Durchsuchen) von Räumlichkeiten
      • Taktische Positionierung bei Konflikten
      • Helfen im Team (z.B. einem angegriffenen Kollegen)
      • Retten von verletzten Kollegen aus Gefahrenbereichen
      • Gezieltes Schaffen von Fluchtmöglichkeiten in Gefahrenmomenten
         
    • Rechtsgrundlagen
      • Notwehr und Nothilfe (§§ 32ff StGB)
      • Festnahmerecht durch Jedermann (§127 StPO)
      • Weitere Rechtsgrundlagen auf Anfrage möglich
 
F
ür Mitarbeiter in festen Räumlichkeiten wie z.B. Arztpraxen:
  • Analyse von Gefahren am Arbeitsplatz und
    Vorschläge zur kostengünstigen Verbesserung der Sicherheit

      
     
  • Erstellen von "Alarmplänen"
    (Standardverhalten bei Ereignissen körperlicher Gewalt durch Patienten oder Dritte)
   
Ihre Vorteile auf einen Blick:
  • Der gesetzlichen Fürsorgepflicht für Mitarbeiter wird nachgekommen
  • Sensibilisierung Ihrer Mitarbeiter für potenziell gefährliche Situationen
  • Bessere Gesprächsführung durch Mitarbeiter
  • Souveräneres Auftreten Ihrer Mitarbeiter durch Erlernen von Handlungsalternativen
  • Verbesserung der Handlungskompetenz sowohl jedes einzelnen Mitarbeiters als auch mehrerer Mitarbeiter als Team in Stressituationen
  • Besseres Arbeitsklima
  • Höhere Zufriedenheit von Patienten
  • Standardisierte und professionelle Bewältigung von schwierigen Situationen durch Mitarbeiter
    anhand von Notfall- & Alarmplänen
  • Vermeiden von Negativ-Publicity
  • Potenziell weniger Krankheitstage von Mitarbeitern aufgrund angstinduzierter Krankheiten, tätlichen Angriffen auf Mitarbeiter oder PTBS (Posttraumatischer Belastungsstörungen)
  • keine Reisekosten zu externem Seminarort 
  • Größerer Lernerfolg Ihrer Mitarbeiter durch neueste Lernmethoden (Blended Learning)
  • Bewährte Qualität aufgrund von erprobten Konzepten und erfahrenen Referenten
  • Individuell auf Ihr Unternehmen bzw. Ihre Praxis abgestimmte Schulungszeiten
    (vormittags, nachmittags oder ganztägig, als Ein- oder Mehrtagesseminare)

 
Interessante Fakten zum Rettungswesen:

Der Rettungsdienst schließt die Lücke zwischen dem Ersthelfer und der klinischen Versorgung des Verletzten. Dadurch fällt dem Rettungsdienst unter anderem die Aufgabe zu, die Verletzten zu Ärzten und Krankenhäusern zu transportieren.
Die Retter fahren in den meisten Fällen unbekannte Ziele an, die Räumlichkeiten (seien es nun Wohnungen oder Bars) sind ihnen oft fremd. In der Regel sind die Retter auf sich allein gestellt. Nicht immer wird die Polizei oder andere Kräfte mitalarmiert. So müssen sie sich auf den vorhandenen Notfall konzentrieren und lassen dabei oft wichtige Regeln zur eigenen Sicherheit außer Acht. Doch taktisches Vorgehen beim Betreten von fremden Wohnungen und Häusern kann buchstäblich überlebenswichtig sein.

Nicht minder wichtig sind ein Auge für potenzielle Gefahren und die Fähigkeit, Gespräche mit agressiven Mitmenschen durch verbale und nonverbale Kommunikation zu deeskalieren.

Wissenschaftliche Untersuchungen (z.B. von Lenk 2008, Auer 2009, Schmidt 2012 oder auch die Untersuchungen des VIRSEM-Projektes) zeigen allesamt ein ähnliches Bild: Die meisten Übergriffe auf Rettungsdienstpersonal finden
durch den Patienten selbst (in Kombination mit Alkohol-Intoxikation) statt.

Zwar gab es 2011 eine Änderung des Strafgesetzbuches, so dass künftig Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (und nach §114 StGB ist Rettungsdienstpersonal diesem gleichzusetzen) mit bis zu drei Jahren Haft (statt wie bisher mit bis zu zwei Jahren) bestraft werden kann. Jedoch ist ein potenzieller Angreifer in einer Konfliktsituation nicht mehr rational zu erreichen. Er trifft seine Entscheidungen aufgrund von Emotionen. So schützt diese Gesetzesänderung Rettungskräfte leider nicht.

Was die Einsatzkräfte vor Ort jedoch schützen kann, sind Fortbildungen, die Gewaltprävention, Deeskalation mittels Kommunikation und Techniken / Taktiken der nach §32 StGB legitimierten Notwehr thematisieren.

Kurse in Deeskalation und grundlegende Hinweise bezüglich Eigensicherung gegenüber den Mitarbeitern können im Vorfeld Personen- und Sachschäden verringern oder sogar gänzlich vermeiden. Auch weitere psychologische Betreuung (Stichwort Posttraumatische Belastungsstörung) kann so reduziert oder gänzlich vermieden werden. Da Angst nachgewiesenermaßen krank macht, sind speziell geschulte und vorbereitete Mitarbeiter auch potenziell seltener krank.

 
 

Gerne beraten wir Sie und ermitteln mit Ihnen zusammen den Schulungsbedarf Ihrer Mitarbeiter.
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