METHODIK / DIDAKTIK

Warum unser Konzept funktioniert

Unser Konzept basiert auf neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung und Neurodidaktik. Die Neurodidaktik erschließt Erkenntnisse der Hirnforschung und Neurobiologie in Bezug auf Lernen und Gedächtnis. Es wird also unter anderem untersucht, nach welchen Mustern Menschen am besten lernen. Aus diesen Erkenntnissen gewinnt man didaktische Prinzipien und Vorschläge für gehirngerechtes Lernen.
So ist mittlerweile erforscht, dass ein Gehirn sich nur sehr schwer einzelne Fakten merken kann, die für den Lernenden keine Relevanz haben. Wohl aber kann ein Gehirn gut nach sinnvollen Regeln arbeiten.

In unseren Schulungen legen wir Wert auf einen hohen Praxisbezug der Inhalte. Es ist für jeden Teilnehmer sofort ersichtlich, worauf es ankommt, also nach welchen Regeln er am besten in seinem Arbeitsalltag vorgeht, um sich vor Übergriffen durch Kunden oder Dritte zu schützen.

Stellen wir uns die Situation eines Mitarbeiters am Schreibtisch vor: Es macht keinen Sinn, ihm bezüglich eines potenziellen Übergriffs durch Kunden in der Schulung mitzuteilen, er soll "die Schere in die Schublade legen, den Tacker sowie auch den Locher". Auch die Anweisung "Kugelschreiber sollen rechts von ihm liegen, wenn der Kunde links sitzt" ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss.



Referent bei der Trainerausbildung der Justiz NRW
Viel besser können die Teilnehmer sich merken, dass "auf ihrem Schreibtisch keine Gegenstände liegen sollen, die ein Kunde zum stechen, schlagen oder werfen gegen sie verwenden kann". Jeder sieht auf Anhieb, dass ein Verstauen der entsprechenden Gegenstände in einer Schublade oder zumindest ein Platzieren dieser Gegenstände fern vom Kunden geeignet ist, diese Vorgabe zu erfüllen.

Da sich in unserem ganzheitlichen Konzept Präsenzveranstaltungen und E-Learning-Module ergänzen, spricht man von 
Blended Learning (Integriertem Lernen). Hierbei wechseln sich Inhouse-Schulungen (bei Ihnen in der Institution) mit eigenverantwortlicher Arbeit der teilnehmenden Mitarbeiter ab.

Diese Art der Vermittlung besitzt die Vorteile beider Lernmethoden, schließt jedoch die jeweiligen Nachteile aus. Dadurch wird ein nachhaltiger Lerneffekt erzeugt.

Die von uns verwendeten Methoden wie z.B.
Gruppenarbeiten sorgen - im Vergleich zum althergebrachten Frontalunterricht - für eine schnellere Aufnahme von Wissen, für ein besseres Verständnis des Erlernten und dadurch auch für eine effektivere Anwendung der Lerninhalte.

Die konkreten Schulungsinhalte der Präsenzveranstaltungen werden entsprechend des ermittelten Bedarfs und nach Absprache mit Ihnen individuell aus den drei Bereichen "Theoretische Grundlagen", "Praktische Übungen" und "Szenarientraining" zusammengestellt. So ist gewährleistet, dass Sie auch nur das bekommen, was Sie benötigen. Dies aber in ausreichendem Maße.

Zusammenfassung

Damit Ihre Mitarbeiter bei einer Fortbildungsmaßnahme einen optimalen Lernerfolg haben und das neu Erlernte möglichst verlustfrei in den Arbeitsalltag mitnehmen können, beachten wir folgende Gegebenheiten:
  • Positiv motivierende Lernatmosphäre
  • Nachhaltige Lernmethoden wie z.B. Gruppenarbeit
  • Der Lernstoff wird so strukturiert, dass die Teilnehmer Prinzipien und Regeln lernen und keine unsinnigen Fakten pauken
  • Last but not least: Die Inhalte stellen die Motivation der Teilnehmer sicher. Dies ist dadurch gegeben, dass die Inhalte 1:1 in der Praxis angewendet werden können


Referent auf der Trainerausbildung der Justiz NRW

Hintergrundwissen zum Lehren und Lernen

Vera F. Birkenbihl (1946-2011), eine führende Forscherin und Dozentin im Bereich ganzheitlichen Lernens,  unterscheidet klar zwischen Pauken (also dem stumpfen Auswendiglernen von Fakten) und dem Verstehen. So ist das Auswendiglernen (wie man es aus der Schule kennt) wenig erfolgreich, wenn man versucht, mit wenig Zeitaufwand neue Lerninhalte langfristig zu speichern.
 
 

Was früher verpönt war, gilt mittlerweile als wissenschaftlich erwiesen: Das menschliche Gehirn lernt neue Zusammenhänge besser und nachhaltiger in einer positiv motivierenden Lernatmosphäre. Mit anderen Worten: Wer Spaß beim Lernen hat, lernt schneller und besser. Diese Ansicht vertritt auch Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ein bekannter Hirnforscher und Hochschuldozent unserer Zeit, der sich vor allem mit Neuro-Didaktik beschäftigt.
 



Vergessenskurve nach Ebbinghaus
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Vergessenskurve)
Schon Hermann Ebbinghaus (1850-1909) zeigt 1885 mit seiner Vergessenskurve, wie schnell neu erlerntes Wissen wieder in Vergessenheit gerät und nicht mehr abrufbar ist, wenn die Zusammenhänge (die Prinzipien) nicht klar sind.

Beim reinen Frontalunterricht (wie man ihn klassisch aus der Schule kennt) fällt die Vergessenskurve relativ steil ab. Das heißt, die Teilnehmer der Schulung vergessen teils schon nach wenigen Stunden bis Tagen wichtige Teile des ihnen vermittelten Stoffes. 

Anders sieht es aus, wenn sich die Teilnehmer manche Themen unter Anleitung selbst erarbeiten. Hier werden Lerninhalte selbst strukturiert und deshalb viel stärker verinnerlicht. Als Folge davon können sie viel besser mit dem bestehenden Wissensnetz des Gehirns verknüpft - sprich abgespeichert - werden.
 



Gerne beraten wir Sie und ermitteln mit Ihnen zusammen den Schulungsbedarf Ihrer Mitarbeiter.
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