AKTUELLES

Hier finden Sie News, kurze Artikel und Berichte von Seminaren rund um die Akademie und die Themen "Gewaltprävention am Arbeitsplatz", "Prävention von Häuslicher Gewalt" und "Gewaltprävention im öffentlichen Bereich". Falls Sie ältere Beiträge lesen möchten, so gelangen Sie durch Klick auf die entsprechende Jahreszahl direkt zu diesen Beiträgen. Viel Spaß beim Lesen!
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01.08.2018

Happy Birthday!!!
Sascha Kühnel
Post 136 Die Akademie wird FÜNF! Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Eben noch in der Gründungsphase, feiern wir heute schon den 5. Geburtstag!
Hinter uns liegen fünf Jahre voller interessanter Erfahrungen, voll neuem Wissen, voll Begegnungen mit tollen Menschen, die wir als Teilnehmer in unseren Seminaren hatten.
Voller Vorfreude auf das nächste Seminar, auf die nächsten Erkenntnisse und Statistiken, die wir praxisnah in unseren Unterricht einfließen lassen werden.
Pünktlich zum Geburtstag kam hier in der Akademie eine Ladung Metallkugelschreiber an, mit denen man toll schreiben oder ein Tablet sowie ein Smartphone bedienen kann. Kugelschreiber, die einen aufgrund der Gravur aber auch gleichzeitig daran erinnern, dass es Situationen geben kann, in denen man sich vor Gewalt schützen muss.
Und Kugelschreiber, die für eines unserer neu entwickelten Konzepte stehen: "Selbstverteidigung mit Kugelschreibern", denn diese nützlichen Schreibgeräte sind ein Alltagsgegenstand und aus keinem Büro oder Haushalt mehr wegzudenken. Was liegt also näher, als diese zur Selbstverteidigung bei massiver Gewalt einzusetzen, der man vielleicht im beruflichen Kontext ausgesetzt ist. Wir werden in Zukunft weiter berichten.

Gleichzeitig möchten wir diesen Tag jedoch ebenfalls nutzen, um all unseren Auftraggebern für das entgegengebrachte Vertrauen zu danken, all unseren Teilnehmern für die lebhaften Diskussionen und die motivierte Mitarbeit, all unseren Ausbildern und Trainern, die uns geholfen haben auf unserem Weg, all unseren Begleitern und Weggefährten sowie last but not least all unseren Referenten und Mitarbeitern, ohne die unsere Akademie einfach nicht so rund laufen würde.

In diesem Sinne: Vielen Dank und Happy Birthday, liebe Akademie!!!
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28.07.2018

Gewaltprävention im Rettungsdienst
Sascha Kühnel
Post 135 Am 27. Juli fuhr Sascha Kühnel zur Rettungsschule Lifetime in Norden, um dort angehende NotfallsanitäterInnen in Deeskalation, Selbstschutztechniken und einigen anderen Bereichen der Gewaltprävention zu unterweisen.
Gerade auch Rettungskräfte werden leider immer häufiger zur Zielscheibe von Gewalt durch Patienten, Angehörige oder unbeteiligten Dritten - nicht zuletzt auch durch vorher konsumierten Alkohol oder die oftmals emotionalen Ausnahmezustände der Hilfesuchenden.
Trotz der sehr warmen Temperaturen waren alle Teilnehmer voll motiviert dabei, was sich in den tollen Beiträgen im Theorieunterricht, im konzentrierten Üben der praktischen Selbstschutz-Techniken und vor allem im routinierten und sicheren Ablauf der präklinischen Notfallversorgung und dem deeskalierenden Umgang mit aggressiven Beteiligten in den abschließenden Szenarientrainings zeigte.
Hier wurde deutlich, welch hohe Qualität die Ausbildung aufweist und über welch umfassende Erfahrung diese angehenden Notfallsanitäter bereits verfügen.
So wurde z.B. im Fall eines Demenzpatienten das Ergreifen des Handgelenks durch den Patienten routiniert direkt zur Pulskontrolle genutzt, bevor der Griff neben dem Gespräch unauffällig gelöst wurde.
In einem anderen Szenario (es ging um die Versorgung einer alkoholisierten Person auf der Straße) traf die Besatzung des Rettungswagens bei einem Umschlagen der Stimmung des Patienten hin zur aggressiv-verweigernden Haltung blitzschnell die richtige Entscheidung und entfernte sich unter Beachtung der Eigensicherung, um so nicht selbst Opfer von Gewalt zu werden. Auch sämtliche anderen Szenarien wurden souverän und sicher gelöst.
Vielen Dank für die tolle, motivierte Mitarbeit und weiterhin eine sichere Zeit im Rettungsdienst!
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20.07.2018

Sicher im Zug
Sascha Kühnel
Post 134 Leider liest man in der Zeitung immer wieder Berichte über Übergriffe auf Zugbegleiter.
 
Aus diesem Grund war Sascha Kühnel am 18. und 19. Juli bei der Deutschen Bahn in Kaiserslautern, um ZugbegleiterInnen noch im Rahmen ihrer Ausbildung wertvolle Tipps zu den Themen Serviceverständnis, Kommunikation und Deeskalation, rechtliche Grundlagen sowie Techniken und Taktiken zum Selbstschutz zu vermitteln.
Da Sascha Kühnel in der Vergangenheit schon Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben geschult hatte, war ihm die Thematik nicht neu. Auch die TeilnehmerInnen hatten in ihrem bisher absolvierten Teil der Ausbildung Einiges zu den rechtlichen Grundlagen sowie zu Kommunikation und Serviceverständnis gehört, so dass es ein lebendiger, von gehaltvollen Diskussionen, interessanten Fragen und fachlichem Austausch geprägter Unterricht war, der die Zeit wie im Flug vergehen ließ.
Immer wieder unterbrachen Mini-Szenarien, Gruppenarbeiten, Videos oder praktische Übungen die Theoriephasen, um so vielfältige Möglichkeiten zum Lernen zu schaffen.
Abschließend ging es in einen zur routinemäßigen Wartung vorgesehenen Zug, in dem die Szenarien wirklichkeitsgetreu durchgeführt werden konnten. So merkte man schnell, wo man taktisch ungünstig stand oder wo man aufgrund der räumlichen Gegebenheiten Probleme hatte, eine sichere Distanz herzustellen.
Die angehenden KundenbetreuerInnen im Nahverkehr - so die korrekte offizielle Bezeichnung - meisterten die konfliktbehafteten Situationen mit Bravour, auch wenn ihnen die langjährige Routine noch fehlt. Jedes Szenario wurde anschließend in der Gruppe ausgewertet und so der Lernerfolg noch verbessert.
Vielen Dank für zwei produktive Tage mit tollen, motivierten und lernwilligen Menschen und viel Erfolg bei der Abschlussprüfung!

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16.07.2018

Drei Tage voller Praxisbezug
Sascha Kühnel
Post 133 Vom 09. - 11. Juli fand in den Seminarräumen der Sportschule Wedau das Seminar "Vorführ- und Sitzungsdienst" für Justiz-WachtmeisterInnen statt.
Burkhard Voß und Sascha Kühnel teilten sich die Leitung und schneiderten die Inhalte und Themen adressatengerecht auf die Anwesenden zu. Dazu führten Sie im Rahmen der Begrüßung eine kurze Erwartungsabfrage durch. Hier zeigte sich erneut, mit welchen akuten Problemen die JustizwachtmeisterInnen zu tun haben.
Neben den geplanten Themen waren zusätzlich u.a. auch Informationen zum Umgang mit kriminellen, integrationsverweigernden Intensivtätern mit Migrationshintergrund gefragt. Die beiden Referenten schafften es, Ihren geplanten Unterricht so zu verändern, dass die TeilnehmerInnen auch für dieses Klientel wertvolle Hinweise mitnehmen konnten.
Geprägt war das dreitägige Seminar vom hohen Praxisanteil. So wurden immer Theorieeinheiten direkt danach in Szenarien umgesetzt. Sei es, dass kommunikativ aggressive Menschen deeskaliert oder Gefangene durchsucht oder gefesselt werden mussten. Besonders viel Spaß machte es den WachtmeisterInnen, selbst in die Rolle des Bösen zu schlüpfen und die Durchsuchung interessanter zu gestalten, indem sie sich vorher selbst mit Gegenständen präparierten.

Die drei Tage vergingen wie im Fluge. Das sehr positive Feedback dokumentierte letztendlich nur das, was die ganze Zeit über zu beobachten war:
Die Referenten hatten es dank guter Methodik und ihres umfangreichen Fachwissens geschafft, die TeilnehmerInnen aktiv ins Seminar einzubinden, zu sensibilisieren, ihre Fragen zu beantworten und ihnen wertvolle Tipps für den Dienstalltag mitzugeben.
Vielen Dank für die super Mitarbeit und Allen einen sicheren Dienst!
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01.07.2018

Praxisorientierte Selbstverteidigung
Sascha Kühnel
Post 132 Was macht eine gute Selbstverteidigung aus? Sie muss einfach zu erlernen sein, leicht zu behalten, muss den psychologischen Besonderheiten und physiologischen Vorgängen, die in Hochstressphasen im Körper ablaufen, Rechnung tragen und vor Allem: Sie muss effektiv sein!
Am 30.06. fand ein Workshop unter dem Titel "Praxisorientierte Selbstverteidigung" im Unisportzentrum Köln statt. Die Teilnehmerinnen bekamen eine kurze theoretische Einführung in die Bereiche Täterprofile und Frühwahrnehmen von körperlicher Gewalt.
Dann ging es in die Praxis. Hier  wurden Situationen vom unerwünschten Griff ans Handgelenk bis hin zu massiven mehrfachen Schlägen durchexerziert. Es galt, sich zu schützen und sich dabei stets vor Augen zu halten, dass die Flucht die beste Alternative ist. Insofern musste also der Kopf während der Verteidigung noch genügend frei sein, um zu schauen, in welche Richtung die Flucht am sinnvollsten ist.
Dies lösten die Teilnehmerinnen mit Bravour so dass Sascha Kühnel sie sogar drei gleichzeitig schlagenden Angreifern aussetzte, während die jeweilige Teilnehmerin mit dem Rücken zur Wand stand. Auch dies absolvierten die Teilnehmerinnen allesamt souverän und gaben auch hier eine positive Rückmeldung.
Ein kurzer theoretischer Ausflug in das Thema "mögliche Hilfsmittel zur Selbstverteidigung" und die dazugehörige Rechtslage ließ alle wieder zu Luft kommen bevor es in die abschließenden Szenarien ging. Hier half auch die kurze Nachbereitung jedes Szenarios in der Gruppe, gemeinsam zu überlegen, was gut gelöst wurde und wo eventuell noch andere Alternativen zur Verfügung gestanden hätten.
Die Zeit war zu kurz, um alle Themen rund um die Selbstverteidigung abdecken zu können, aber das Feedback der Teilnehmerinnen zeigte, dass einige Impulse gesetzt und die Teilnehmerinnen sensibilisiert werden konnten.
Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen für den tollen, kurzweiligen und schweißtreibenden Workshop!
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30.06.2018

Deeskalieren in Konflikten
Sascha Kühnel
Post 131 Haben Sie auch das Gefühl, dass ein bestimmtes Klientel zunehmen den Respekt und die Manieren verliert? Dass Diejenigen immer negativ auffallen und provozieren müssen?
Mit dieser Meinung sind Sie nicht alleine.
Viele Respektspersonen wie Polizisten, Notärzte, Lehrer und auch Justizwachtmeister klagen über eine zunehmende Konfliktfreudigkeit bei gleichzeitiger Beratungsresistenz mancher Leute aus dem kriminellen Milieu.
Aus diesem Grund fand am 29.06. an der Justizakademie in Recklinghausen ein Seminar zum Thema "Deeskalation in Konflikten" für JustizwachtmeisterInnen von Staatsanwaltschaften und Fachgerichten statt.
Geleitet wurde dieses Seminar von Sascha Kühnel. Zu Beginn fragte er nach den typischen Konfliktsituationen im Berufsalltag der WachtmeisterInnen sowie nach den Erwartungen an die Veranstaltung.
Unter Berücksichtigung der Ergebnisse wurden kurz Begrifflichkeiten wie Aggression, Gewalt und Konflikt definiert, bevor es in spannende Themenbereiche wie Körpersprache, Täterprofile und Opfertypen, Frühwahrnehmung von drohender körperlicher Gewalt sowie Deeskalation und der Verbesserung von Kommunikation ging. Neben Gruppenarbeiten wie z.B. zum Ausarbeiten von Deeskalationsstrategien lockerten auch Videos von realen Konflikten als Anschauungsmaterial und natürlich das Absolvieren von Mini-Szenarien das kurzweilige Seminar auf.
Vielen Dank für die engagierte und motivierte Mitarbeit und allen TeilnehmerInnen viel Erfolg beim Deeskalieren.
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23.05.2018

Retten in Zeiten von Amok, Terror und Gewalt gegen Rettungskräfte
Sascha Kühnel
Post 130 Die RettMobil 2018 ist vorbei und es war die beste RettMobil aller Zeiten. Insgesamt besuchten insgesamt 29.618 Besucher vom 16. - 18.05. die Internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität, die Zeichen setzt und Impulse gibt.
Sascha Kühnel war ebenfalls vor Ort, um in zwei Workshops Rettungskräfte vor Gewalt zu schützen. Am 17.05. zeigte er in seinem Workshop den TeilnehmerInnen Selbstschutztechniken, falls Patienten, Angehörige oder Dritte körperliche Gewalt ausüben.
Vor Ort war ein Team von Retter TV, dass Eindrücke aus dem Praxis-Workshop einfing und ebenfalls ein Interview mit Sascha Kühnel führte. Das Video finden Sie hier. Den ganzen Beitrag finden Sie unter www.retter.tv.
Tags darauf fand der Workshop zum Früherkennen von potenziell gefährlichen Situationen statt. Hier ging es um das Erkennen von Anomalien und Vorkampfanzeichen im Verhalten anderer Personen. So kann im Einsatz ein drohender Angriff schon sehr früh erkannt, bzw. erahnt werden. Diese Früherkennung hat zum einen den Vorteil, dass man in der Hochstressphase handlungsfähig bleibt und nicht durch einen plötzlich erfolgenden Angriff überrascht wird und dadurch erstarrt. Zum anderen kann man die verbleibende Zeit bis zum Angriff dafür nutzen, seine Kollegen vorzuwarnen, sich zurückzuziehen oder zu deeskalieren.
Vielen Dank an das Orgateam für eine fantastische RettMobil, an Retter TV für den gelungen Bericht sowie an alle TeilnehmerInnen für die motivierte Mitarbeit!
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22.05.2018

Zwei Seminare in Delmenhorst
Sascha Kühnel
Post 129 Prävention ist wichtig! Viel wichtiger als das Aufsammeln der Scherben, nachdem etwas passiert ist. Denn laut Schätzung des Bundesamtes für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BuAuA) summierten sich in Deutschland die Kosten der Arbeitsunfähigkeit für das Jahr 2015 auf insgesamt 64 Milliarden Euro!

Ein Teil trugen dazu die Folgen von Gewalt am Arbeitsplatz durch Kunden oder Dritte bei.
Aus diesem Grund wurden Melanie Kühnel-Kohler und Sascha Kühnel gebeten, am 10. und 11. 04. zum Thema "Gewaltprävention in der kommunalen Verwaltung" in Delmenhorst zu referieren.
Während die männlichen Mitarbeiter am zweiten Tag mit Sascha Kühnel alleine vorlieb nehmen mussten, hatten die weiblichen Mitarbeiter am ersten Tag weibliche Unterstützung auf Referentenseite durch Melanie Kühnel-Kohler.
Neben weiblichen Denkansätzen brachte sie auch gerade ihre temperamentvolle, geradlinige Art ins Spiel, wenn es darum ging, verbale oder körperliche Grenzen zu setzen oder auch zu verteidigen. Dies demonstrierte sie in den Szenarien, in denen die anschließenden wunderbar zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch genutzt werden konnte sowie im Praxisteil, in denen die Teilnehmerinnen sehen konnten, dass die Selbstschutztechniken auch wirklich gegen größere / stärkere Angreifer funktionieren.
Auch am zweiten Tag luden die vorgestellten Übungen die Teilnehmer zum Mitmachen ein, nachdem man sich bereits vorher mit dem Frühwarnsystem vor körperlichen Angriffen und generell deeskalierendem Verhalten auseinandergesetzt hatte.
Zwei Tage, die wie im Flug vergingen und die ermutigen sollten, seine eigenen Grenzen wahrzunehmen und gegebenenfalls auch zu schützen.
Vielen Dank für die motivierte Teilnahme und weiterhin einen sicheren Dienst!
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24.04.2018

Inverwahrnahme von Waffen und gefährlichen Gegenständen
Sascha Kühnel
Post 128 Die Inverwahrnahme von Waffen und gefährlichen Gegenständen im Berufsalltag von Justizwachtmeistern stellt hohe Anforderungen an selbige. Schließlich ist das deutsche Waffengesetz nicht nur eines der schärfsten, sondern darüber hinaus ist es nicht immer logisch aufgebaut. So gibt es Ausnahmen von Ausnahmen, die die Wachtmeister kennen müssen, um ihren Dienst im Bereich der Einlasskontrolle gewissenhaft verrichten zu können. Am 09. April referierten Burkhard Voß und Sascha Kühnel gewohnt praxisnah zu diesem Thema.
Die zur Justizakademie NRW angereisten TeilnehmerInnen mussten praktisch mitgebrachte Asservate entsprechend des WaffG eingruppieren und konnten anhand einer Rotwaffe den sicheren Umgang mit einer Schusswaffe auffrischen.
Vielen Dank für die motivierte Mitarbeit und für das wieder einmal sehr positive Feedback!
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13.04.2018

SAVE THE DATE
Sascha Kühnel
Post 127 Am 16. - 18. Mai 2018 findet die 18. Auflage der RettMobil statt. Sie ist die Europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität. Wie bereits im letzten Jahr wird auch dieses Mal Sascha Kühnel vor Ort sein, um Rettungskräfte vor Gewalt im Einsatz zu schützen.
Konkret gibt er am 16. 05. einen Workshop zum Thema "Selbstschutztechniken (Selbstverteidigung) für Rettungskräfte, in dem er einfache aber stressresistente Techniken vermittelt, die bei körperlichen Angriffen Leib und Leben schützen können.
Am 17.05. wird er in seinem Workshop das "Erkennen von Vorkampfanzeichen als Frühwarnsystem vor körperlicher Gewalt" schulen. Neben diesen beiden finden auch viele andere Workshops mit Top-Referenten statt. So freut es uns z.B., dass sich Stefan Martini dem aktuellen Thema "Massenanfall von Verletzten (MANV) bei einer Terrorlage" widmet.
Wenn Sie im Rettungswesen tätig sind, halten Sie sich die drei Tage frei und kommen Sie zur RettMobil, es lohnt sich!
Hier geht es zum offiziellen Flyer der RettMobil 2018 mit sämtlichen Infos und Veranstaltungen.
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15.02.2018

Gewaltprävention für Führungskräfte
Sascha Kühnel
Post 126 Warum befassen sich Führungskräfte überhaupt mit Gewaltprävention? Eine interessante Frage. Zumal man doch davon ausgeht, dass Führungskräfte meist keinen (regelmäßigen) Kontakt mit Kunden haben und somit auch weitaus weniger häufig verbalen oder körperlichen Angriffen ausgesetzt sind.
Oftmals äußern Vorgesetzte auch "es gibt hier gar keine verbalen oder körperlichen Angriffe", obwohl nicht nur die Mitarbeiter anderes verlauten lassen, sondern auch die Statistiken der Unfallkassen ein anderes Bild zeichnen.
Umso positiver ist es natürlich, wenn Führungskräfte sich diesem Thema widmen und nicht nur ihre Mitarbeiter in Gewaltprävention schulen lassen, sondern sich selbst informieren, wie sie ihrer Fü(h)rsorgepflicht nachkommen und mit welchen Maßnahmen sie ihre Mitarbeiter möglichst gut vor Gewalt am Arbeitsplatz schützen können.
Dies war auch Thema des Seminars am 13. 02. 2018, als Sascha Kühnel in der Stadtverwaltung Delmenhorst vor Führungskräften über Gewaltprävention referierte. Dabei war zu erkennen, dass bereits viel getan wird. Interessant war für die meisten das Thema Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Hierunter versteht man alle Maßnahmen, die den betroffenen Mitarbeitern (sowie auch anderen betroffenen Personen) helfen, schnellstmöglich traumatische Erfahrungen durch gewaltbehaftete Situationen zu verarbeiten und zu bewältigen.

Dabei gilt grob gesagt: Je früher die PSNV ansetzt, umso geringer die negativen Folgen für die Betroffenen. Mit anderen Worten: Die Führungskräfte sollten bereits im Vorfeld aktiv werden, um im Notfall schnell und richtig agieren zu können.
Der Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Fachbereichen war für alle Teilnehmer interessant, ebenso der Einblick, was alles zur Gewaltprävention für Mitarbeiter beiträgt und wo man jeweils ansetzen kann.
Vielen Dank für die motivierte Mitarbeit und das tolle Seminar!
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22.01.2018

Einlasskontrolle für Justiz-Wachtmeister
Sascha Kühnel
Post 125 Alles andere als graue Theorie vermittelten Cornelius Baar und Sascha Kühnel am 15. und 16. Januar in Duisburg beim Seminar "Einlasskontrolle" den angereisten Wachtmeisterinnen und Wachtmeistern.

Nach der Vorstellungsrunde wurden die Erwartungen abgefragt, um die Weichen für die zwei Tage intensiven Lernens und Austausches richtig zu stellen.

Die Theorie war praxisnah und anhand von Szenarien wurden heikle oder schwierige Sachverhalte erörtert, wobei alle TeilnehmerInnen vom Erfahrungsaustausch profitierten.
Die Meinung war am Ende einstimmig: Die Fortbildung hätte durchaus einen Tag länger sein dürfen.
Vielen Dank für die motivierte Mitarbeit und weiterhin viel Erfolg beim Deeskalieren erhitzter Gemüter!
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08.01.2018

Sichere Pflegekräfte
Sascha Kühnel
Post 124 Neues Jahr, neue Sicherheit. Dies gilt für zwei Pflegeklassen der Louise von Marillac - Schule in Köln. Denn am 04. und 05. Januar 2018 referierte Sascha Kühnel dort über betriebliche Gewaltprävention. Wie kann man verbal aggressive Patienten oder Angehörige mittels Kommunikation deeskalieren, gewaltbereite Mitmenschen frühzeitig wahrnehmen oder sich auch aus dem Griff ans Handgelenk befreien, ohne dem Angreifer dabei weh zu tun? Solche und andere Fragen beschäftigten die angehenden Pflegekräfte.
Durch praktische Übungen, Videos  oder auch Szenarien, die zu absolvieren waren, war der Unterricht alles andere als trocken und forderte die TeilnehmerInnen zum Mitdenken und Mitmachen auf. Dabei kamen Diskussionen auf, die zeigten, auf welch fachlich hohen Niveau die PflegeschülerInnen bereits sind. Wir wünschen weiterhin sicheres Arbeiten auf den Stationen!
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